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Elektroanlagenmonteur/in

Tätigkeitsbeschreibung

Die Elektroanlagenmonteure können allgemein betrachtet für die verschiedensten energietechnische, steuerungs- und regelungstechnische, melde-, sicherheits- und beleuchtungstechnische Anlagen zuständig sein. Sie montieren, reparieren, halten diese instand oder installieren diese nach Plan.

Das können z.B. Generatoren oder Transformatoren sein, Laternen, Überlandleitungen, Straßenbahn-Oberleitungen oder Blitzableiter.

Aber ebenso könnte es auch Einsatzgebiete in der Industrie in Verbindung der Aufgaben von Anlagenmechaniker sein. Z.B. Maschinen oder industrielle Anlagen abbauen oder installieren. Sie montieren Anschluss- und Verteilertafeln, verdrahten Baugruppen und prüfen Anlagenteile. Im Auftrag der Kunden führen sie auch Instandhaltungs- bzw. Reparaturarbeiten an defekten Anlagen durch.

Wie der Berufsbegriff aussagt, können elektrische Anlagen auch in der Haus- oder Gebäudetechnik zu den Aufgabengebieten zählen.

In dieser Hinsicht kann man wiederum auch über die bekannten älteren Berufsbezeichnungen wie den allgemeinen Elektriker sprechen.

© Lisa F. Young - Fotolia.com

Elektroanlagenmonteure sollten entsprechend ihrer Ausbildung auch die Auftragsabwicklung planen können und alle benötigten Mess- und Werkzeuge, Materialien, Hilfs-und Werkstoffe bereitstellen können. Außerdem fertigen sie mechanische, z.T. auch elektrische Bauteile und -gruppen an, die sie für die geplante Montage benötigen.

Checkliste:

Folgende Auswahl möglicher Fähigkeiten/ Fertigkeiten / Kenntnisse / Berufserfahrungen betreffen diese Berufsgruppen:

  • Fertigmontage / Rohmontage,
  • Das Lesen von Schalt-und Stromlaufplänen,
  • Neubau / Umbau,
  • Bearbeiten von verwendeten Werkstoffen, wie Metalle und Kunststoffe
  • Schweißen,
  • Messen, Prüfen von Materialien
  • Service / Wartung / Reparatur von technischen Anlagen in ihrer Funktionalität
  • Verdrahten von elektrischen Baugruppen, Schalt-, Steuer- und Verteilungstechnik
  • Montage und Installation von Anlagen der elektrischen Energieversorgung, Melde- und Beleuchtungstechnik, Steuerungs-,
  • Arbeiten nach Plan,
  • eigenständige Arbeitsabläufe organisieren, selbstständiges Arbeiten

 

Besonderheiten für die Schweiz:

Es ist ganz besonders wichtig zu hinterfragen, was die Firma im Stellendetail konkret sucht. Allgemeine Angaben, wie „ … wir suchen einen Elektromonteur… „ ist nicht ausreichend. Oft werden gerade bei solchen Stellenbesetzungen keine ordentliche Personalauswahl getroffen, weil die Angaben und der dazu passende Bewerber zu allgemein beschrieben sind. Die Erwartungen des Arbeitgebers sind jedoch in den meisten Fällen sehr spezifisch.

Erschwerend kommt dazu, dass die Ausbildungsberufe der verschiedenen Tätigkeiten im Elektrobereich sich vom Inhalt und der Bezeichnungen in der Schweiz von Deutschland unterscheiden.

Die Materialien und Hersteller sowie die Ausführungsstandards sind zum Teil andere, als z.B. in Deutschland.