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Elektroniker/in - Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Elektriker (m/w) , Elektromonteur (m/w) , Elektroinstallateur (m/w)
Tätigkeitsbeschreibung
Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik kennt man auch als Elektriker, Elektroinstallateur und Elektromonteur. Mit diesen Begriffen wird auch heute noch der klassisch bekannte Beruf in Stellenausschreibungen oftmals verwendet. Das kommt in vielen Fällen auch daher, dass die Ausbildungsbegriffe der Spezialisierungen der Elektroniker in Deutschland neu geordnet wurden, im anderen deutschsprachigen Ausland jedoch andere Begriffe gängig sind. Auch Ausländer aus anderen EU Ländern, die im deutschsprachigen Ländern arbeiten wollen, kennen vorwiegend die älteren Berufsbezeichnungen des Elektrikers oder des Elektromonteurs.
Das Berufsbild des Elektrikers hat sich technologiebedingt in den letzten Jahren stark verändert. Die Elektriker von gestern sind die Elektroniker mit vielen verschiedenen Spezialisierungen von heute. So ist der Elektriker wohl am besten mit dem Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik zu vergleichen.
Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sind vorwiegend für die elektrische Energieversorgung und andere elektrotechnische Anlagen in Industrie-, Wirtschafts- und öffentlichen Objekten sowie Wohngebäuden spezialisiert.

Das Planen und Installieren von Sicherungen, Steckdosenanschlüssen, das Verlegen von elektrischen Kabeln, das Herstellen von Anschlüsse für Waschmaschinen und Elektroherde, Blitzschutz- oder Solaranlagen und Kontrollsysteme gehören zum klassischen Tätigkeitsbild. Außerdem montieren sie Gebäudeleiteinrichtungen und Datennetze oder Steuerungs- und Regelungseinrichtungen für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Hierfür erstellen sie Steuerungsprogramme, definieren Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme. Sie installieren Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen sowie Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen, ermitteln Störungsursachen und beseitigen Fehler. Ggf. beraten sie Kunden über technische Neuheiten und geben Auskunft über die zu erwartenden Kosten einer Umrüstung.
Doch gibt es noch weitere Fachrichtungen des Elektronikers, welche sich herausgebildet haben. (Neuordnung des Berufsbildes 2003):
Checkliste:
Folgende Auswahl möglicher Fähigkeiten/ Fertigkeiten / Kenntnisse / Berufserfahrungen betreffen diese Berufsgruppen:
- Fertigmontage / Rohmontage,
- Neubau / Umbau,
- Fehlersuche und Behebung
- Das Lesen von Schalt-und Stromlaufplänen,
- Verlegen von elektrischen Kabeln und Anschlüssen
- Anschließen von Steuerungseinrichtungen von Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Klimaanlagen
- Installation von Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen
- Kenntnisse von im Anschluss von Alarmanlagen, Feuerschutz- und Brandschutzanlagen, Videoüberwachungsanlagen
- Anschluss von Fernmeldeanlagen oder Wechselsprechanlagen
- Verdrahten von elektrischen Baugruppen, Schalt-, Steuer- und Verteilungstechnik
- Montage und Installation von Anlagen der elektrischen Energieversorgung, Melde- und Beleuchtungstechnik,
- eigenständige Arbeitsabläufe organisieren, selbstständiges Arbeiten
Besonderheiten für die Schweiz:
Diese Berufsgruppe der sogenannten Elektriker oder Elektroinstallateure sind in der Schweiz in der letzten Zeit ganz besonders gefragt. Deutsche Arbeitnehmer mit diesen Berufskenntnissen mit oder ohne abgeschlossene Ausbildung sind schnell in einem gut bezahlten Job angestellt. Aber auch polnische und ungarische Staatsbürger drängen seit dem 01.Mai 2011 in dieser Branche zunehmend auf den Schweizer Arbeitsmarkt vor. Deutschkenntnisse in Wort und Schrift ist jedoch eine Voraussetzung, um diese Tätigkeit in der Schweiz aufnehmen zu können. Von großem Vorteil ist auch das Vorhandensein eines Fahrzeuges, weil die Auftraggeber die Mitarbeiter öfters zu verschiedenen Baustellen bzw. Kunden entsenden. Dabei steht Flexibilität, Mobilität und Kundenfreundlichkeit hoch im Kurs. Auch hier gilt zu hinterfragen, was die Einsatzfirma im Stellendetail konkret sucht. Allgemeine Angaben, wie „ … wir suchen einen Elektriker … „ ist nicht ausreichend. Oft werden gerade bei solchen Stellenbesetzungen keine ordentliche Personalauswahl getroffen, weil die Angaben und der dazu passende Bewerber zu allgemein beschrieben sind. Die Erwartungen des Arbeitgebers sind jedoch in den meisten Fällen sehr spezifisch und Kundenorientiert.
